Grundsatz-Diskussion - nahversorgungs.net

<<<  Zurück zum  Hauptmenü
Zum Bereich VERSORGUNGS-GEMEINSCHAFTEN >>>

<<< Zurück zum Hauptmenue
   Grundsatz-Diskussion zu folgenden Themenkreisen:
.
          Generell: "BIO" und (oder?) Pestizidfreie Landwirtschaft
          Was spricht gegen den Einsatz von Branntkalk?
          Ist Kalk als Blatt-Desinfektions- und Düngemittel verzichtbar?
          Können Mikroorganismen den Kalkeinsatz verzichtbar machen?

Echt absurd!
Der Kampf FÜR(!) pestizidfreie Landwirtschaft

muss vor Gericht geführt werden ...!
Finanzielle Unterstützung und auch mediale Unterstützung ist gefragt, wenn das Recht und nicht das Geld gewinnen soll ...
Siehe auch: Bio Austria... + Austria Bio Garantie...

  • Vor Gericht: Wir kämpfen FÜR(!) eine pestizidfreie Bio-Landwirtschaft - auch vor Gericht! - mitdenken, mitwirken und unterstützen ...!
  • Wase ist Bio? - "Industrie-Bio" oder "echte biologische Lebensmittel"...
  • Bio Austria - Werden die "Kleinen" VER- oder GE-treten...?
  • Austria bio Garantie - Die "bezahlten Feinde" der "Kleinen"...?
  • FIBL-Österreich - Forschungsinstitut für Biologischen Landbau...
  • Umweltbund - wissenschaftliche Grundlagen...
  • Kalk statt Gift - Eine EU-weite Mail-Diskussion...
  • Mailverkehr mit GREENPEACE - Unterstützung wurde zugesagt...

  • Ist pestizidfreier Bio-Landbau möglich?
    Ein eingehendes Studium der Forschungsergebnise des Umweltbundes zeigt, dass dies sehr wohl möglich ist
    - aber offenbar nicht im Bio-Landbau ...!?
    Aufgrund der derzeitigen Handhabung eines angeblichen generellen Branntkalkverbotes (mit unwesentlichen Ausnahmen) scheint ein Verzicht auf Pestizide im Bio-Landbau nicht möglich zu sein.
    Eine offensichtliche Ungereimtheit, die dringend beseitigt werden sollte:
    Derzeit scheint es nur "Konventionellen Landwirten" möglich zu sein, auf die bewehrte Praxis der Vergangenheit zurück zu greifen. Früher gab es ja keine Pestizide, aber man hat in altbewehrter Tradition Kalkwasser eingesetzt, das durch das "Löschen" von gebranntem Kalkstein gewonnen- und sowohl zur Düngung als auch als Pflantenschutz (Desinfektion) verwendet wurde.
    Genau das wird einem Biobauern verboten,
    das beweist ein konkreter Fall den man anhand einer Berufung gegen einen Bescheid der Lebensmittelbehörde nachvollziehen kann.

    Welchen Sinn könnte ein "Branntkalk-Verbot" im Bio-Landbau haben?
  • Kalk war und ist ein Grundelement unserer Welt und unverzichtbarer Bestandteil des menschlichen- und auch des pflanzlichen Lebens - genauso wie Luft und Wasser.
  • Kalk - auch gebrannter Kalk - hat Tradition speziell auch in der Landwirtschaft, die bis in die Urgeschichte der Menschheit zurückreicht.
  • Kalk ist auch heute noch Unverzichtbar als das natürlichste Desinfektionsmittel- und auch als Düngemittel für Pflanzen.
  • Kalk ist wichtigster Bestandteil sehr vieler "erlaubter" Düngemittel - warum könnte es dann "verboten" sein, wenn man der bewehrten Tradition entsprechend nur dieses reine Grundelement Kalk verwendet (genauso wie Luft und Wasser) und auf weitere (möglicherweise sogar schädliche) Zusatzstoffe "der modernen Zeit" verzichtet?
  • Niemand wird (hoffentlich!) jemals auf die Idee kommen, reines Wasser als "Getränk" zu verbieten, nur weil es auch zertifiziertes und "erlaubtes" Cola als Getränk gibt.
  • Natürlich kann man mit Branntkalk bei unvernünftiger Anwendung auch viel Unheil anrichten, aber damit kann man doch kein generelles Kalkverbot begründen. Die Verwendung von Wasser wird ja auch nicht verboten, nur weil man darin auch ertrinken könnte.
  • Allein durch das Pflügen der Felder wird viel mehr "Bodenleben" vernichtet, als man jemals mit Kalk vernichten könnte - warum ist dann das Pflügen noch immer nicht verboten ...?

  • Kalk oder Mikroorganismen?
    In der Fachwelt ist man sich darüber einig:
    "Gesunde Pflanzen haben kein Pilzproblem"
    Auch ist man sich darüber einig, dass gut nährstoffversorgte Pflanzen grundsätzlich gesünder sind als an Mangel leidente Pflanzen.
    Gute Nährstoffversorgung ist also gleichzeitig auch der beste "Pflanzenschutz".
    Weil der Idealfall in der Praxis nur selten eintritt, kommt es leider zu Problemen mit Pilzen und Bakterien die zur Rettung der Ernte beherrscht werden müssen. In der Fachwelt gibt es geteilte Meinungen, speziell wenn es um das Problem der Pilzerkrankungen geht:
    1. Meinung - "Effektive Mikroorganismen" einsetzen: Nach dieser Theorie sollen "gute" Mikroorganismen die Oberhand gewinnen und die zerstörerischen Abbauaktivitäten (= Pilzwachstum) der "schlechten" Mikroorganismen beenden.
    2. Meinung - Desinfizierung der Blätter: Mikroorganismen sind gut und Lebenswichtig im Boden, aber eher schädlich auf den Blättern der Pflanzen. Deshalb sollte man die Blätter der Pflanzen am Besten mit Kalk desinfizieren und gleichzeitig diesen Kalk den Pflanzen als Blattdüngung zur Gesundung und Stärkung zuführen.
    Beide Meinungen dürften grundsätzlich richtig sein:
    Pilze und andere Mikroorganismen sind richtig, wichtig und notwendig - im Boden, dort haben sie "Abbauarbeit" zu leisten und Fäulnis zu verhindern. Effektive Mikroorganismen können dabei sehr hilfreich sein - wie viele Fachleute und praktizierende Anwender überzeugt sind.
    Desinfizierung der Blätter und Blattdüngung sind Unverzichtbar zur Vermeidung der Ausbreitung von Pilzkrankheiten und zur Stärkung der Pflanzen - sodass in weiterer Folge gesunde Pflanzen keine Kalkbehandlung mehr brauchen werden.



    Alfacounter