Kalk statt Gift

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Ausschnitte aus dem Original-12 Seiten-Mailverkehr zwischen Greenpace und dem Umweiltbund.
Thema Kalkeinsatz im Bio-Landbau
Ausgangspunkt dieser Fachdiskussion über die kalkproblematik war das folgende Schreiben an Greenpeace das ich auch an die Wissenschaftler des Umweltbundes in Deutschland versendet habe (Insgesamt 13 Adressen)
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Liebe MigliederInnen und FreundInnen des Verein ERDE

-------- Original-Nachricht --------

Betreff:

Pestizidfreie Bio-Landwirtschaft

Datum:

Mon, 09 Dec 2013 01:18:01 +0100

Von:

nahversorgungs.net <mail@nahversorgungs.net>

An:

dagmar.urban@greenpeace.at

Kopie (CC):

Robert Kranzler <haoffice.kranzler@aon.at>



Sg. Frau Urban!
Werte GREENPEACE-Organisation!

Mit Freude und Zuversicht habe ich zur Kenntnis genommen, dass sich die GREENPEACE-Organisation mit der Problematik des Kalkverbotes im Bio-Landbau befassen wird.

Ich bin der Initiator der "Gemeinnützigen Nahversorgung - www.nahversorgungs.net - und persönlich auch an der Hofgemeinschaft Schirnitz ( http://www.nahversorgungs.net/hofgemeinschaft_schirnitz.html ) beteiligt.
Wir möchten "Pestitidfreie Bio-Landwirtschaft" betreiben und deshalb die vom Deutschen Umweltbund empfohlenen Methoden - "Pflanzenbau statt Pflanzenschutz" anwenden. Dabei ist der Einsatz von Kalk unerlässlich. Siehe dazu http://www.umweltbund.de/bio.htm und die vielen weiterführenden Links.

Wir sehen nicht ein, dass uns das Biozertifikat für unser Bio-Obst verweigert wird, nur weil wir unsere Obstbäume mit "Kalkwasser" besprüht haben! Deshalb haben wir gegen den ergangenen Bescheid Berufung eingelegt - siehe http://www.nahversorgungs.net/dateien/berufung.pdf
Aus dieser Berufung ist ersichtlich, worum es ganz konkret in diesem Falle geht.

Wir möchten in dieser Angelegenheit aber wesentlich mehr erreichen als bloß die Aufhebung dieses Bescheides:

Wir möchten in Zukunft ganz ungestraft "Pestizidfreie Bio-Landwirtschaft" betreiben dürfen!

Zur Erreichung dieses Zieles erbitten wir massive Unterstützung, wo immer diese zu finden ist. Vermutlich werden wir die breite Öffentlichkeit über diesen mehr als bedenklichen "Zustand" informieren müssen um ein entsprechendes Gegengewicht gegen jene Lobbys zu erzeugen, die offenbar aus reiner Profitgier den so wichtigen Kalkeinsatz verbieten möchten.

Ein typischer Fall für GREENPEACE

Wir würden uns sehr über Ihre Unterstützung und über Ihr Einschreiten freuen und wir bitten darum, am Laufenden gehalten zu werden.


- - - - - - - - - -    Ausschnitte aus der Kommunikation der Fachleute und Wissenschafter, mit Greenpeace   - - - - - - - - - -

Kalk und Magnesiumkalk, gebrannt oder ungebrannt, sind jedenfalls für Pflanzen essentiellen Nahrung.  Diese überhaupt in einem Pestizidkatalog zu führen ist völlig absurd. Es ist so, als würde man gesunde Nahrung für Menschen in den Pharmakatalog aufnehmen und wir würden diese,  z.B. Zwiebel, welche Pilze, Viren und Bakterien gekämpft, nur noch auf ärztliche Verordnung zugeteilt bekommen.

Liebe MigliederInnen und FreundInnen des Verein ERDE

Zitat:

'Darüber hinaus ist Kalziumhydroxid (Löschkalk) aber meinen Informationen nach europaweit durch die EU-Bio-Verordnung als Fungizid gegen den Obstbaumkrebs zugelassen.'

damals eingereicht von mir direkt an Kommissar Fischler als Düngemittel und nicht als Pestizid und zur richtigen Düngung z. B. gegen Canker! Aus meinen Feuerbrand-Krebs wurde dann bei den Bios in D, A und NL Obstbaumkrebs, in F beispielsweise ein Pilz und in I alle Pilze an Holzgewächsen. Hans Jakob Schaerer http://www.fibl.org/de/mitarbeiter/schaerer-hans-jakob.html wurde durch mich auf diese falsch zitieren hingewiesen, seine Antwort, wer ausser Dir liest das in verschiedenen Sprachen. Durch Ihn und Dr. Niggli wurde jede Zusammenarbeit abgelehnt solange wir nicht alles ihnen kostenlos geben.


Zitat:
' Den Zulassungsstand bei Bio-Verbänden in Deutschland kenne ich nicht, im Standard des österreichischen Bio-Verbandes "Bio Austria" gibt es jedenfalls keine zusätzlichen Einschränkungen.
'

Schlimm wenn die Greenpeacefachfrau nicht weiss dass wir in der EU leben und es EU Verordnungen gibt, die überall mit Füssen getreten werden. Auch die Bios verstossen mehrheitlich gegen die gute fachliche Praxis!


Zitat:
'Ob und wenn ja unter welchen Bedingungen der Einsatz von Löschkalk als Fungizid notwendig bzw. sinnvoll ist, ist unter verschiedenen Experten und Bauern, mit denen wir in Kontakt sind, heftig umstritten, wie im Zuge unserer Recherchen schnell klar wurde. Löschkalk scheint aber auch beim Einsatz als Fungizid nicht rückstandsrelevant und generell unbedenklich zu sein - was ja durchaus nicht für alle im biologischen Landbau zugelassenen Fungizide zutrifft.
'

Schlimm dass Sie Frau Urban diese Antwort nach meinem Antwortschreiben versendet haben. Sind Sie nun auch Politiker oder stehen auf dem Lohnzettel bestimmter Kräfte, oder haben Sie einfach nicht das Fachkönnen und glauben nur einer Gehirnwäsche? Da Sie nicht vom Fach sind und noch sehr jung und die Bioszene vor 1983 nicht kennen können, glaube ich einfach wieder an das Gute bei Ihnen als Person.

Greenpeace glaubt demnach nur ihren seit Jahrenbefreudeten Biowissenschaftlern, die aber alles so weit gebracht haben, mit ihrem Düngeverbot und das besser stellen
des 'Bioproduktes' und vergessen, dass der Bauer an der Betriebsmittelschraube drehen muss und nicht dem Verbraucher für Schwindel eines besseren Produktes das Geld aus der Tasche ziehen soll. Dr. Urs Niggli hat ja vor Jahren deutlich als FIBL Chef öffentlich gesagt, dass die Bioprodukte nicht besser seien als die konventionellen, aufgrund der Abdrift. Als Bio würde man sich aber um Artenschutz kümmern. Warum lassen dann die Bios zu, dass Pestizide in ihre Flächen wehen oder regnen und dort die Arten subletal töten. Ich kenne die Bios (z. B. meine Eltern) noch vor 1983 und da hat jeder darauf geachtet ohne Pestizide zu arbeiten um kostengünstiger zu produzieren und sich selbst und Familie und Nachbarn nicht zu schädigen. Ich habe immer deutlich gemacht, dass Lösch-Brannt-Kalk in der gesplitteten Düngung immer besser ist als Biodynamische Jauchen, Schwefelkalk oder Kupfer, an den Zulassungen und ständiger Beobachtung verdienen aber die Biospitzen und die Fibl! Kurz gesagt die Biospitze saugen ihre Biobauern finanziell aus und knebeln sie deshalb.


Zitat:
'Worauf sich daher glaube ich alle einigen können ist, dass Kalk einen wichtigen Beitrag bei der Ökologisierung der Landwirtschaft leisten kann. Wofür genau kann ja weiterhin diskutiert werden – wichtig ist aus meiner Sicht aber zu zeigen, dass es funktionierende Alternativen zu einer von chemischen Pestiziden abhängigen Landwirtschaft gibt, was PolitikerInnen und VertreterInnen der Agroindustrie ja immer wieder in Abrede stellen.'


Richtig Frau Urban, wir brauchen die EU- oder CH-Bios nicht, jeder kann umsteigen und nach Umweltbund ohne Knebelung und ohne Pestizide und krank machenden Biomikroorganismen produzieren. Ich glaubte nur mal bei den Grünen Parteinen und bei den Bios und den anderen Umweltvereinen an das Gute, was aber leider ein Irrtum gewesen ist, weil man die Lösungen weiterhin ausschlägt und lieber zulässt dass 'Bioprodukte' aus anderen Kontinenten mit Lösch- und Branntkalk produziert und rückstandfreier in die EU eingeführt werden und die Biobauern voll ökonomisch vernichten.

Frau Urban Sie sollten endlich verstehen, dass Löschkalk innerhalb von 30 min zu Karbonatkalk wird und somit nicht mehr nachweisbar da Nahrungsergänzungsstoff und natürliches Mineral.

Bei Schwefelkalk bleibt der Schwefel bei Kupfer das Kupfer und bei den Mikroorganismen z. b. die EHEC oder Samonellen auf dem Salat oder Früchten.
D. h. Bio fördert wie konventionell die Krankheit bei Mensch, Tier und Umwelt. Im Tierbereich haben die Bios ähnlich hohe Totesfälle wie die konventionellen, ist das nicht Tatbestand der Tierquälerei? Auf den Blühstreifen der Bios fliegen nicht mehr Arten als bei den konventionellen.

Manfred hat ja wie ich schon vor Jahren Gespräche und Podiumsdiskussionen angeboten, aber vielleicht will man die nicht, weil ja deutlich werden würde was die anderen Umweltvereine und biolandwirtschaftsvereine seit 2000 in der Fläche verhindert haben und wie sie die eigenen Bauern als Leibeigene behandeln.

Viele Grüsse und jedem ehrlichen Biobauer, Bauer, Umweltschützer und Verbraucher  das Angebot zu uns Umweltbund, Initative der Imker, Landwirte und Verbraucher zu wechseln, denn wir sind für Verbraucher, Umwelt und Bauer besser als bio!


Liebe MigliederInnen und FreundInnen des Verein ERDE

.... Dr Berger schreibt:

Liebe Frau Urban,

ich kopiere extra aus dem Schreiben von unten für Sie als Greenpeacefachfrau ??????  nochmals heraus, da Sie es ja immer noch nicht geistig aufgnommen haben:

Ihr Zitat:
Dennoch halte ich es für sinnvoll, Kalk weiterhin im Pestizid-Anhang der EU Bio-Verordnung zu haben - eben als letzte Maßnahme, und die kann unter bestimmten Bedingungen - auch über den Obstbau hinaus - manchmal notwendig sein. Und hier hat der Einsatz von Kalken als Pestizid meiner Ansicht nach immer noch deutlich geringere negative ökologische Effekte hat, als andere zugelassene Mittel.


Mein Zitat:
Lösch- und Branntkalk müssen nicht im Anhang als Pestizid aufgenommen werden, wenn bio wieder sich an die gute fachliche Praxis mit Düngung mit diesen Kalken hält und sich an meine Orginaleinreichung bzgl. Bio und Lösch- Branntkalk (2001 und 2004) erinnert. Nach der guten fachlichen Praxis dürfen Pestizide erst zum Einsatz kommen, wenn alle kostengünstigeren nicht chemischen Massnahmen wie Düngung, Fruchtfolge und Technik nicht zum Erfolg führten. Die gezielte Blatt-Boden-Düngung mit Brannt- oder Löschklk ist aber immer kostengünstiger!


Löschkalk und Branntkalk sind sehr notwendige Düngemittel und sind es bei Bio vor 1984 auch gewesen und nach dem Verbot als Düngemittel sind fast alle Bioböden verarmt und die Betriebe ökonomsich am Rande der Liquidität!!!

Nicht letzte Massnahme Pestizid Löschkalk, wie Sie geschrieben haben, sondern
erste Massnahme Düngung Lösch-Brannt-Kalk, das ist die Vorgabe nach den Pflanzenschutzgesetzen gegen die die bios seit 1984 verstossen lassen und Sie es anscheinend unterstützen!


Alle die die Düngung mit Löschkalk verweigern und Pestizide ausloben, verstossen gegen die Pflanzenschutzgesetze und nehmen Menschenschädigung und Umweltschädigung billigend in Kauf. D. h. auch Bio und Greenpeace verstossen wie die Mehrheit der konventionellen gegen die Gesetze indem Sie Bauern zum Verstoss gegen Gesetze (Düngeverbot mit wirksamen Lösch- und Brannt-Kalken) auffordern.

Warum wohl??? Weil man den Verkaufsmarkt (bio und konventionell) 1983 abgesteckt hat und die Verbraucher, Bürger und Bauern für Funktionärsspitzengelder verkauft hat und Religion verkauft.

Ich wünsche den Grennpeace Aktivisten mehr fachliches Können und weniger Abhängigkeit für 2014. Es zeigt mir aber immer deutlicher, dass jeder denkende Landwirt oder in den Oberdeutschen Sprachen 'Bauer' und Verbraucher wohl bei uns am Besten zu hause ist.

Pestizidfrei produziert ist für Umwelt, Bauer und Verbraucher besser als Bio!

http://www.pestizidfrei-produzieren.org/

FB


Telefon-Kontakt.: 0676 9645604



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