Manfred Gerber 10. Dezember 08:35
aus dem Fibl Schlussbericht Praxisversuche mit Löschkalk und Hanfextrakt.."Die Einbettung von Löschkalkbehandlungen in die kombinierte Pflanzenschutzstrategie gegen Schorf, Feuerbrand und Sägewespe scheint relativ gut möglich. Es wurden sowohl in unserem Versuch wie auch in der Literatur kaum Hinweise auf negative Auswirkungen auf die Insekten- und Spinnen-fauna festgestellt." Für mich stellen sich die Fragen:
1.wie wurde der flüssige Hanfextrakt gestäubt? Also doch nur Löschkalk?
2. sind Äpfel aufgrund der THC-Rückstände für Autofahrer und Kinder ungeeignet. (Zumind. Homäopathische Wirkung ist drin).
3.Warum macht man sich Gedanken über die Zulassung als Pflanzenschutzmittel, wenn man weiter unten feststellt, dass Löschkalk als Dünger zugelassen ist. Das Ziel der Studie einen Dünger als Pflanzenschutzmittel zu bewerten, lässt leider den wichtigsten Aspekt außer acht und zwar wieviel des Düngemittels von der Pflanze aufgenommen wird. Würde dies untersucht und etwas weiter gedacht, hätte man zu dem Ergebnis kommen können, dass auch MgO sehr gut über das Blatt aufgenommen wird. Der Magnesiumgehalt in Lebensmitteln sinkt ständig, obwohl wir dieses Element unbedingt brauchen, um gesund zu bleiben.
-------- Original-Nachricht --------
Betreff: |
Pflanzenschutzmittel Umsatz, da interessiert kranker Mensch nicht mehr!? |
Datum: |
Wed, 18 Dec 2013 13:53:26 +0100 |
Von: |
Berger Friedhelm <berger.friedhelm.dr.lindenhof@t-online.de> |
Antwort an: |
|
An: |
ERic Zeissloff <Eric.Zeissloff@free.fr>, "info@bienenwabe.de" <info@bienenwabe.de> |
http://de.wikipedia.org/wiki/Pflanzenschutzmittel
'Einsatzgebiete und Verbrauch
Im Jahr 2000 betrug der weltweite Umsatz durch den Verkauf von
Pflanzenschutzmitteln etwa 29,9 Mrd US$.[5] Für das Jahr 2019 prognostizieren
Marktforscher einen weltweiten Umsatz von mehr als 52 Mrd. US$. '
Dieses Geld fehlt dem Landwirt für ausgeglichene Düngung!
Deshalb sollten wahre Bauern das Geld gezielt
nutzen und richtig und gezielt düngen.
http://www.umweltbund.de/pflanzenbau#Blattduengung
Die wahren Bauern die meine Entwicklung erkannt haben und nicht dem Bösen
glauben, fragen mich häufig, weshalb wirbt Ihr mit der Ökologie, die Mikroökonomie
reicht doch als Argument allein aus.
Leider schweigen diese Bauern bei den anderen Bauern weil sie Angst haben vor
dem sozialen Druck der Berufskollegen.
--
Dr. Friedhelm Berger
www.umweltbund.eu,
Initiative der Imker, Landwirte und Verbraucher e. V.
-------- Original-Nachricht --------
Betreff: |
Schädigung durch Mikroorganismen oder Pestizide müsste nicht sein |
Datum: |
Thu, 19 Dec 2013 09:07:45 +0100 |
Von: |
Berger Friedhelm <berger.friedhelm.dr.lindenhof@t-online.de> |
Antwort an: |
berger.friedhelm.dr.lindenhof@t-online.de |
An: |
detlef.mueller@tropos.de, "info@bienenwabe.de" <info@bienenwabe.de>, ERic Zeissloff <Eric.Zeissloff@free.fr> |
http://www.extremnews.com/berichte/wissenschaft/163f14ac6f46218
Zitat:
'Pollen sind nicht die einzigen biologische Partikel in der Luft, zu denen noch
viele Fragen offen sind. Neuartige Lidarmessmethoden sollen künftig auch
helfen, die Effekte von Bakterien, Sporen und Pilzen auf die menschliche
Gesundheit oder die Erträge in der Landwirtschaft zu erfassen. „Staub dient
bekanntermaßen als Trägermaterial von Bakterien und es ist in Korea zu
beobachten, dass nach größeren Staubausbrüchen aus Zentralasien eine erhöhte
Anzahl an Personen in die Krankenhäuser kommt und über Atemwegsprobleme,
Augenentzündungen und andere schwere allergische Symptome klagt. Ähnliche
Verhältnisse sind auch in anderen Gebieten auf der Erde wie z.B. der Sahelzone
in Afrika zu beobachten“, erklärt Dr. Detlef Müller, der inzwischen durch einen
Wolfson Research Merit Award der englischen Royal Society, der für
herausragende Wissenschaftler in England vergeben wird, an der britischen
University of Hertfordshire bei London forscht. Dort entwickelt er die
Lidartechnik weiter, um beispielsweise die Ausbreitung von Pilzsporen in der
Landwirtschaft und neue Ansätze gegen Ernteausfälle zu untersuchen. Es wird
geschätzt, dass etwa 15 Prozent aller Ernteausfälle auf Pilzkrankheiten
zurückgehen.'
Es wird deutlich, dass Schadstoffe und Mikroorganismen weltweit
durch Wind verbreitet werden. In Europa kommen dann die Gülle-Petizid-Aerosole
noch dazu und die Krankheitswellen (Mensch, Tier und
Pflanze) haben wir auch in Europa aufgrund der falsch betriebenen
Landwirtschaft.
Deshalb wäre zur Reduzierung der Mikroorganismen
und zur Vermeidung von Pestiziden und für die Gesundheit der Weltbevölkerung
unsere Entwicklung im integrierten Anbau nach der Agenda21 eigentlich sogar
Pflicht!
http://www.umweltbund.de/pflanzenbau#Blattduengung
http://www.umweltbund.de/pestizidfrei_leben.htm
Warum verweigern dann die
zuständigen Politiker immer noch die Schulung durch uns zur Produktion ohne
Pestizide und zur Reduktion von Mikroorganismen?
--
Dr. Friedhelm Berger
www.umweltbund.eu,
Initiative der Imker, Landwirte und Verbraucher e. V.
-------- Original-Nachricht --------
Betreff: |
wikipädia ergänzen. |
Datum: |
Sun, 29 Dec 2013 10:05:20 +0100 |
Von: |
info@bienenwabe.de <info@bienenwabe.de> |
An: |
H.K. <hanno@krzak.de>, Fridolin Brandt <fridolinbrandt@online.de>, Berger Friedhelm <berger.friedhelm.dr.lindenhof@t-online.de>, Rainer.Berwardt@t-online.de <Rainer.Berwardt@t-online.de>, Mark Müller <imker24@gmail.com>, Alois Kemmer <alois.kemmer@aon.at>, Anton Safer <antonsafer@aol.com> |
Kopie (CC): |
Rolf Brinkmann <ecovillage@gmx.de>, "Roter.Wolff@t-online.de" <Roter.Wolff@t-online.de> |
Liebe Leute,
Eine Änderung der Beschreibung Abdrift (Pestizide) bei Wikipädia legt offen,
das der Bauernverband und angeschlossene Industrie gerne das Lexikon nutzen, um
Tatsachen zu verdecken.
Bitte helft mit, den "Brunnenvergiftern" auf die Sprünge zu helfen.
Hier ein Auszug aus der Diskussion:
Hallo Bienenwabe, Ich habe nocheinmal deine
Änderungen bei Abdrift rückgängig gemacht. Du schreibst Sachen, welche ich so
konkret nicht als Beleg finden kann. Wikipedia lebt von Belegen. Vor allem wenn
es um konkrete Zahlen geht. - Wo hast du das mit den 48 Stunden
Betretungsverbot her ? - "Pflanzenschutzmittel sind vielfach flüchtige
Substanzen (..)" Woher hast du das ? Sind also pflanzenschutzmittel
flüchtiger als Wasser ? Wo steht das geschrieben ? - woher hast du das mit
" 90 % der Pestizide... " ? UND: warum Pestizide ? schönes Wort, in
der Tat, nur auch Herbizide sind von Abdrift betroffen ! - woher hast du das
mit dem einatmen und der oralen Aufnahme ? - Insektizide sind durch
Fruchtwechsel vermeidbar ? Interessant. Fahre bitte nach Magdeburg im Juni zur
Rapsblüte. Nimm ein gelbes Blatt Papier, setze dich in die Innenstadt und warte
auf die Rapsglanzkäfer. Mitten in der Stadt wirst du einige einfangen können.
Sollte deine Aussage irgendwo belegt sein: okay, lassen wir die drin.
--blonder1984 (Diskussion) 08:22, 28. Dez. 2013 (CET)
Hallo Blonder, 1. flüchtige Substanzen. Ja sie sind
vielfach flüchtig. Das belegen Studien über die Einträge in die Atmosphäre.
Selbst seit Jahren nicht mehr zugelassenen Substanzen werden in unserer
Atemluft nachgewiesen. Bitte beachten Sie hierzu folgende Studien: http://www.observatoire-pesticides.gouv.fr/upload/bibliotheque/840206155202251224633176665592/Lig_Air_Centre_Metrologie_Urbain_Periurbain_Rural_2000-2001.pdf
http://ubt.opus.hbz-nrw.de/volltexte/2010/573/pdf/DeRossiChiaraDiss.pdf
Zitat aus der Dissertation: 24 von den 27 untersuchten Pestiziden konnten in
den Regenproben, 17 in den Luftproben nachgewiesen werden. Ist das flüchtig
genug?
2. Bis zu 90 % der Pestizide geraten in die Umgebung: C’est le phénomène de
volatilisation dont les pertes après traitements peuvent atteindre 80 à 90 %
selon Taylor et Spencer [14]. Hayo M.G. van der Werf évaluer l’impact des
pesticides sur l’environnement INRA Le courrier de l’environnement n°31 Aout
1997
3. Pestizide=Herbizide? Aus Wickipädia:Als Pestizid im weiteren Sinne werden
sämtliche Pflanzenschutzmittel sowie die Mittel zur Schädlingsbekämpfung
bezeichnet.
4. Die Sache mit dem Einatmen liegt uns Menschen nahe. Dass chemische
Substanzen und Gifte stärker bei oraler Aufnahme wirken können und bei
Nasenatmung sogar die Blut-Hirnschranke passieren, ist Toxikologie Grundstudium,
das muss man nicht zusätzlich belegen. Ein gutes Beispiel hierfür sind
Sulfonylharnstoffe (meist eingesetztes Pestizid (Herbizid) in D) Diese
Diabetismittel wirken mehrere hundertfach stärker bei Aufnahme über die Lunge.
5. Das Betretungsverbot, Hierzu ein Ausschnitt einer Packungsbeilage eines
gewöhnlichen Pestizids: SF1891: Das Wiederbetreten der behandelten
Flächen/Kulturen ist am Tage der Applikation nur mit der persönlichen
Schutzausrüstung möglich, die für das Ausbringen des Mittels vorgegeben ist.
Nachfolgearbeiten auf/in behandelten Flächen/Kulturen dürfen grundsätzlich erst
24 Stunden nach der Ausbringung des Mittels durchgeführt werden. Innerhalb 48
Stunden sind dabei der Schutzanzug gegen Pflanzenschutzmittel und
Universal-Schutzhandschuhe (Pflanzenschutz) zu tragen.
Laut Pflanzenschutzgesetz darf die Ausbringung eines Pflanzenschutzmittels
weder Mensch, Tier noch die Umwelt schädigen. Wer im Falle eines
anaphylaktischen Schocks haftet ist klar. Der Landwirt und zwar voll, denn er
hätte die Beilage mit Sicherheitsvorschriften lesen müssen und er weiß aufgrund
seiner Ausbildung, dass eine Abdrift auf den Feldweg unvermeidbar ist.
Ich hoffe das sind genug Belege für die richtigkeit meiner Ergänzungen.
Meine Änderungen waren folgende:
'''Abdrift''' bedeutet im Pflanzenschutz das Abtreiben von Pestiziden aus dem Zielbereich und somit den Verlust von Teilen der Pflanzenschutzbrühe während der Ausbringung, sowie die Verbreitung der Pflanzenschutzmitteln in die Atmosphäre während und nach der Pflanzenschutzbehandlung.
....
Mögliche Ursachen[Bearbeiten]
Pflanzenschutzmittel sind vielfach sehr flüchtige Substanzen, welche aufgrund
thermodynamischer Einflüsse leicht in die Atmosphäre gelangen. Bei der
Ausbringung von Pflanzenschutzbrühe werden nicht nur die Zielflächen getroffen.
Dies resultiert vor allem aufgrund technischer und meteorologischer Ursachen:
...
Windgeschwindigkeit: Bei Windgeschwindigkeiten über 3 m/s sollte Pflanzenschutz
nach Möglichkeit unterbleiben, bei Windgeschwindigkeiten über 5 m/s verstößt
eine Behandlung gegen die im Pflanzenschutzgesetz verankerte "gute
fachliche Praxis" und ist somit verboten.
Pflanzenschäden treten ebenfalls auf, da die Wirkung der Pestizide durch
Sonnenlicht und Wärme verstärkt wird und wenn Herbizide auf benachbarten
Pflanzen anhaften.
..
Abdrift in die Atmosphäre durch Verdunstung[Bearbeiten]
Aufgrund alltäglicher klimatischer Schwankungen verdunsten Pflanzenschutzmittel
in die Atmosphäre. Wegen dieser Tatsache gilt bei den meisten Pflanzenschutzmitteln
ein Betretungsverbot der behandelten Flächen und der angrenzenden Wege von 48
Std. nach einer Pflanzenschutzmittelbehandlung. Anwender von Pestiziden sind
verpflichtet, auf dieses Betretungverbot hinzuweisen. Werden Pestizide
eingeatmet, wirken sie um ein vielfaches stärker, als bei oraler Einnahme. Dies
kann bei Allergikern schwere Gesundheitsschäden oder einen anaphylaktischen
Schock verursachen.
Blonder ist von der Fraktion DBV. Auch andere Erklärungen zu
Pflanzenschutzmitteln, deren Verteilung und vor allem zur Rechtslage sollten
diesbezüglich ergänzt werden. Wikipädia ist zu wichtig, als dass man die B.V.
am Ruder läßt.
Laßt uns ein paar Windmühlen bauen.
LG Manfred