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Gemeinnützige Nahversorgung - 20. August 2014

20. August 2014

Liebe Gesinnungsfreunde und liebe Mitgestalterinnen und Mitgestalter der Gemeinnützigen Nahversorgung!

Nach einer längeren "Kunstpause" melde ich mich zurück. Inzwischen hat sich einiges getan. Immer mehr Menschen beginnen zu verstehen, dass die Globalisierung kein nachhaltiges Allheilmittel ist und dass unsere "Überflussgesellschaft" einem Ende zusteuert und dass wir dringend beginnen müssen, ganz neue Wege zu beschreiten und dabei selbst aktiv zu werden:
Konsumenten brauchen "VERSORGUNGSSICHERHEIT"
Regionale Kleinunternehmer brauchen "ABSATZSICHERHEIT"
Beide Ziele sind über die "GEMEINNÜTZIGE NAHVERSORGUNG" erreichbar, wenn wir RECHTZEITIG damit beginnen regionale Selbstständigkeit im persönlichen Bekanntenkreis in die Tat umzusetzen und zielstrebig EIN FREUNDSCHAFTLICHES VERTRAUENSVERHÄLTNIS zwischen den Erzeugern und den Konsumenten aufzubauen. Versorgungssicherheit und Absatzsicherheit ergänzen sich in einer von Freundschaft und Solidarität geprägten Gemeinschaft ganz automatisch und alle Teilnehmer profitieren davon - ganz besonders in wirtschaftlich schwierigen Zeiten.

Gerade jetzt sollten wir versuchen
die regionale Nahversorgung in die Ortszentren zurück zu bringen!
Es gibt schon viele Versuche, dies in die Tat umzusetzen und auch ich befasse mich derzeit intensiv mit diesem Vorhaben, das wir über unsere Hofgemeinschaft Schirnitz - http://nahversorgungs.net/hofgemeinschaft_schirnitz.html - starten und in die Tat umsetzen wollen:
Andreas Schweighofer wird schon am 1. 9. 2014 ein kleines Handelsunternehmen gründen, die
Naturgenuss Organisation
www.naturgenuss.org
Ein wirklich mutiges Unterfangen - gerade in einer Zeit, wo offenbar gerade die letzten Kleinbetriebe zum Aufgeben gezwungen werden sollen, wollen Andreas und seine Partnerin Anna ein neue Lebensmittelgeschäfte eröffnen?! Ein Experiment, das man mit Interesse beobachten sollte.

Die Naturgenuss Organisation möchte auf längere Sicht mehrere Verkaufsläden in den Ortszentren betreiben und die Belieferung mit echten "Lebensmitteln" aus der Region organisieren. Industriell hergestellte Bio-Produkte werden generell nicht angeboten, stattdessen aber:
Bio-"Lebensmittel" mit Stammbaum - ein Bio-Standart mit erhöhten Ansprüchen, der ein Vertrauensverhältnis über eine totale Transparenz schafft und mehr bietet als das offizielle Bio-Zertifikat, das ja leider immer mehr an die industrielle Produktion angepasst wird.
Naturgenuss mit Garantie - mit diesem speziellen Zertifikat garantiert die Naturgenuss Organisation für natürlich gewachsene Lebensmittel, ohne Einsatz von Pestiziden und von anderen unnatürlichen Mitteln und Methoden.
Hausgemachte Spezialitäten - damit wird Nebenerwerbslandwirten, aber auch Hobbygärtnern und einfachen Hausfrauen und darüber hinaus allen Menschen mit Kreativität die Möglichkeit geboten, ihre selbst hergestellten Spezialitäten unter regulären Bedingungen zu verkaufen - wen diese den strengen Kriterien der Naturgenuss-Garantie entsprechen.
Imbiss und fertige Speisen - die tägliche Offenhaltung eines Verkaufsladens wird nur möglich sein, wenn im Laden auch hochwertige Imbiss-Produkte, Salate, Fruchtsäfte, belegte Brötchen und dergleichen zubereitet- und von den Kunden auch entsprechend angenommen werden.
Biokisterl-Abholstation - Ein täglich geöffneter Laden kann natürlich ideal als Abholstation für die schon sehr beliebten Bio-Kistern genutzt werden.
Die Solidarische Landwirtschaft (CSA) - soll über diese Naturgenuss-Läden intensiv unterstützt werden. Es können ja dafür eigene Abhol-Bereiche im Laden bereitgehalten werden.
Es ist zu hoffen, dass der erste Naturgenuss-Laden schon bald im Zentrum von Gleisdorf entstehen wird ....?

Die Naturgenuss Organisation schafft viele Nebenerwerbs-Möglichkeiten
Generell ist geplant, die "Selbstständige Erwerbstätigkeit" als Grundprinzip einzuführen.

Derzeit versuche ich gerade, ein neues "Freies Gewerbe" zu kreieren - die
Nahversorgungs-Unternehmer:
Handel - auch mit landwirtschaftlichen Produkten, die selbst geerntet, transportiert, konserviert, verpackt, als Dienstleister von Landwirten bearbeitet, als einfach zubereitete Fertig-Speisen verkauft- oder als Imbiss verabreicht werden.

Falls dieses neue "Freie Gewerbe" vom Gewerbeamt anerkannt wird, dann sind die für diesen Beruf notwendigen, wichtigen und auch einwandfrei erlaubten Tätigkeiten über die Berufsbezeichnung "Nahversorgungs-Unternehmer" klar und übersichtlich definiert und zusammen gefasst.
Im Prinzip gelten diese Tätigkeiten ja ohnehin jetzt schon als "Nebentätigkeiten" des Handelsgewerbes und sollten daher auch mit einem einfachen Handelsgewerbe legal ausgeübt werden können. Aber es wäre natürlich vorteilhafter, wenn einige noch bestehende Unsicherheiten und "Graubereiche"- und damit eine andauernde Gratwanderung am Rande der Legalität vermieden- und durch klare Definitionen ersetzt werden könnten.
 
Wer den Mut, den Geist und die Fähigkeiten hat, ist eingeladen, selbst diesen Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen.
Unser Netzwerk ist schon stark genug, um die Neugründung von Lebensmittel-Läden in den Ortszentren zu unterstützen.
Und die Naturgenuss Organisation steht ab September zur Verfügung, wenn es darum geht, das regionale Lebensmittelangebot mit noch fehlenden Produkten zu ergänzen.
Die Führung eines Naturgenuss-Ladens schafft zumindest einen Vollzeit-Job
für einen Nahversorgungs-Unternehmer oder für eine Nahversorgungs-Unternehmerin. Daneben können aber auch die Möglichkeiten von geringfügigen (Neben-) Beschäftigungen ganz regulär genutzt werden - beispielsweise auch von Pensionisten, von Arbeitslosen oder von Teilzeitbeschäftigten oder von Leuten die ganz einfach Zeit und Lust dazu haben. Inzwischen haben wir schon einige Erfahrungen gesammelt, auch über die Möglichkeiten der Unternehmensgründungs-Programme, die vom AMS angeboten werden. (Spezielle Informationen darüber sind verfügbar).
Ein Nahversorgungs-Unternehmen kann auch nebenberuflich als "Kleingewerbe" betrieben werden.
Unterhalb der Geringfügigkeitsgrenzen (Nettoeinkommen unter ca. 4700,-¤ Jährlich und maximal 30.000,- Euro Jahresumsatz) fallen überhaupt nur die Kammerumlagen (ca 100,- pro Jahr) an.
Die "Gemeinnützige Nahversorgung" wird immer wichtiger.
In Zeiten, wo immer mehr Menschen Probleme haben einen Job zu finden und mit ihrem Einkommen auch "auszukommen", gewinnen regionale Gemeinschaftsinitiativen und auch die Möglichkeiten eines geringfügigen Nebeneinkommens (Monatlich maximal ca 450 Euro) immer mehr an Bedeutung. Das sollte für uns eine zusätzliche Motivation sein, solche Initiativen aktiv zu unterstützen und generell in den Regionen näher zusammen zu rücken, die persönlichen Talente zum Einsatz zu bringen und vermehrt die regional vorhandenen Möglichkeiten zu nutzen.
Persönliche Vertrauensverhältnissen entstehen ganz von selbst, wenn wenn Konsumenten und die Produzenten damit beginnen, gemeinschaftlich zu denken und sich gegenseitig zu unterstützen. Je mehr diese Gesinnung platz greift, desto beruhigter können wir in die Zukunft blicken.

Ich wünsche Euch allen einen wunderbaren Herbst, der euch jene Sonnenstunden zurück bringt, die uns dieser Sommer bisher vorenthalten hat.
Liebe Grüße
Alois


3

9. Juni 2014

Liebe Gesinnungsfreunde und liebe Mitgestalterinnen und Mitgestalter der Gemeinnützigen Nahversorgung!

 

Hier seht Ihr einen kleinen Ausschnitt aus dem neu gestalteten Bereich dieser Webseite:

 http://nahversorgungs.net/gemeinschaften/die_zeit_ist_reif_.html

 

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Die Zeit ist reif!
Nicht länger warten
JETZT HANDELN


Sorgen wir GEMEINSCHAFTLICH vor für unsere VERSORGUNGSSICHERHEIT
,,, auch über eine krisenfeste Geldanlage ...
denn die (scheinbare !) Sicherheit und der Überfluss könnten ein plötzliches Ende finden!

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In den letzten Tagen habe ich mich intensiv mit den Themen Versorgungssicherheit, Wirtschaftskrise, Geldanlage, Geldentwertung und Privatgeld-Finanzierung von Nahversorgungsprojekten befasst, weil ich diese Themen für sehr aktuell halte und deshalb zum Schwerpunkt meines neuen Newsletters machen wollte.

Mit der Einbringung dieser Thematik in unser www.nahversorgungs.net  kann ich mich nun darauf beschränken, euch einmal mehr herzlich einzuladen einfach das Internet zu nutzen – so wie dies ohnehin bereits immer intensiver geschieht.

Soeben haben wir die Marke von 15.000 Internet-Zugriffen überschritten

– heuer waren es schon über 5.000 Zugriffe!

Über die Webseite erreichen wir bereits viel mehr Menschen als dies per Mail jemals möglich wäre. Wenn es uns gelingt, über das höchst aktuelle Thema „Geldanlage“ wieder viele Menschen zum Nachdenken zu bewegen, dann ist das wiederum ein wichtiger Beitrag zum angestrebten Gesinnungswandel.

Ich persönlich halte es gerade jetzt für entscheidend wichtig, dass Menschen, die noch über Geldreserven verfügen endlich aufwachen(!) – und nicht zuwarten, bis das schöne Geld gänzlich wertlos ist ...!

 

Ja, die Zeiten sind bereits da, wo man keine Zinsen mehr bekommt,

sondern man noch dafür bezahlen soll, dass die Banken unser Geld verzocken!??

Während sich Menschen in unserem persönlichen Umfeld hoffnungslos verschulden!??

 

Und die Zeiten sind nicht mehr fern, wo hoch verschuldete Menschen

(nach einer plötzlichen Zinserhöhung!) ihr „Eigentum“ verlieren werden!

 

Gute Tipps für Geldanlagen haben jetzt Hochkonjunktur.

Die Schaffung von Versorgungssicherheit ist ganz bestimmt ein guter Tipp.

 

Ich wünsche Euch besinnliche Stunden mit http://nahversorgungs.net/gemeinschaften/die_zeit_ist_reif_.html

 

Liebe Grüße

Alois Kemmer


3

26. Mai 2014

Liebe Gesinnungsfreunde und liebe Mitgestalterinnen und Mitgestalter der Gemeinnützigen Nahversorgung!

 

Das Urteil in Sachen Kalkeinsatz im Bio-Obstbau ist da!

Es umfasst 32 Seiten und ist hier abrufbar ...

Wie zu erwarten war, wurde der Einspruch gegen den Bescheid aus rein formalen Gründen abgewiesen.

Waren also alle Bemühungen nutzlos? Ich glaube nicht!

Einerseits können Konsumenten sehr wohl nachvollziehen, wie streng die Biobauern überprüft werden und andererseits können auch die Biobauern, die Pestizidfreie Bio-Landwirtschaft betreiben wollen sehr viel daraus lernen. Durch ein falsches Wort in der Maßnahmen-Dokumentation kann aus einem lebenswichtigen und absolut natürlichen Grundstoff allem Organischen Lebens ein nicht erlaubtes „Mittel“ werden ...!

 

Gelebte Praxis der „Gemeinnützigen Nahversorgung“

Am 12. Mai wurde (wie schon berichtet) eine arbeitslose und mittellose alleinerziehende Mutter von zwei kleinen Kindern durch einen Wohnungsbrand Obdachlos.

Viele Hilfsangebote sind eingetroffen!

Heute bezieht sie eine Ersatzwohnung, die sie sich auch leisten kann. Der Eigentümer, der diese Ersatzwohnung nur sporadisch selbst genutzt hat, überlässt diese Wohnung der jungen Mutter OHNE EINE MIETE zu verlangen! Lediglich die anfallenden laufenden Kosten sind von der Mieterin zu bezahlen und die Mieterin sorgst selbst für die schrittweise Sanierung der reparaturbedürftigen Wohnung. Das kommt auch dem Vermieter zugute, weil dadurch der Werterhalt- oder sogar eine Wertsteigerung eintritt.

So gewinnen beide!

Die Wohnung wurde bisher deshalb nicht vermietet, weil erhebliche Investitionskosten nötig gewesen wären und weil die Vermietung dann zu hohen Steuerbelastungen des Vermieters geführt hätte.

Die Vorteile des Vermieters: Durch den Verzicht auf Mieteinnahmen entstehen keine Steuerbelastungen, es sind keine Investitionskosten an, der Werterhalt ist sichergestellt und ab sofort fallen keinerlei Fixkosten mehr an.

Die Vorteile der Mieterin: Sie kann langfristig mietfrei wohnen und sie muss nur die Betriebskosten bezahlen und sie hat Hilfsangebote zur Sanierung der Wohnung.

Das bessere Sozialsystem?

Eine junge, ebenfalls mittellose und arbeitslose Frau kommt aus Bosnien und beide Frauen und die zwei Kinder werden eine Wohngemeinschaft bilden. Die junge Mutter kann damit eine Vollzeitbeschäftigung annehmen und die junge Frau aus Bosnien führt den Haushalt, sie „lebt einfach mit“ und ist mit einem monatlichen Taschengeld von 150 Euro hoch zufrieden, denn in Bosnien haben 150 Euro einen Wert...

Auch Vater Staat ist ein Gewinner!

Es entfallen alle Sozialleistungen für die junge Mutter, denn sie arbeitet wieder regulär und organisiert auch die Kinderbetreuung selbst und es entfällt die Arbeitslosenunterstützung.

Die junge Frau aus Bosnien verursacht als „Gast“ keinerlei Sozialleistungen, sie lernt Deutsch und sie kann sich möglicherweise nach einiger Zeit eventuell in Österreich integrieren.

 

Ich denke, das ist ein schönes Beispiel – mitten aus dem Leben gegriffen.

So funktioniert die „Gemeinnützige Nahversorgung“

Liebe Grüße an alle Mitgestalterinnen und Mitgestalter eines neuen solidarischen Miteinanders.

Alois Kemmer


3

15. Mai 2014

Liebe Gesinnungsfreunde und liebe Mitgestalterinnen und Mitgestalter der Gemeinnützigen Nahversorgung!


Ereignisreiche Wochen liegen hinter uns - unter Anderem das Großereignis Österreich-Forum für Ernährungssouveränität vom 13. bis 17. April 2014, an dem ich leider aus Zeitgründen nicht teilnehmen konnte. Bei dieser Tagung ging es fast ausnahmslos um Themen der "Gemeinnützigen Nahversorgung"!
Etwa 250 Personen, teilweise auch aus dem Ausland haben sehr interessante Arbeitsprogramme erarbeitet und auch Arbeitsgruppen gebildet - aber das kann nur als Beginn einer intensiven Arbeit angesehen werden. Ich rufe Euch alle auf, bitte beteiligt Euch an solchen Arbeitsgruppen und helft mit, dass die Aufbruchstimmung in ein neues Zeitalter nicht nur erhalten bleibt, sondern mächtig zunimmt ...!
Ich persönlich fühle immer deutlicher, dass wir an der Schwelle einer Zeitenwende stehen. Für mich steht außer Frage, dass unser derzeitiges Wirtschafts- Geld- und Sozialsystem "am Ende" ist und ich bin für jeden Tag dankbar, der uns noch bleibt um uns auf ein neues Zeitalter vorzubereiten. Wir sollten unsere Kräfte nicht für Kritik an den "alten Strukturen" verschwenden, sondern tatkräftig am Aufbau neuer, von Regionalität, Solidarität und Gemeinschaftlichkeit geprägter Strukturen mitarbeiten.

Getreu unseren Grundsätzen sollten wir

"bei uns selbst beginnen und wachsen wie Gras"...

Niemand sollte mehr sollte zukünftig ganz allein im Leben stehen. Auch wenn einem die absolute Selbstständigkeit über alles geht - schneller als man denkt kann man in Situationen kommen, die man alleine nicht mehr meistern kann.

Ein drastisches Beispiel

Erst vor Tagen habe ich miterlebt, wie in Graz eine Junge Mutter mit zwei kleinen Kindern durch einen Küchenbrand plötzlich obdachlos wurde. Gottlob hatte sie bereits gute gemeinschaftliche Kontakte zu ihren unmittelbaren Wohnungsnachbarn! Der Sohn der Nachbarin hat ihrer kleinen Tochter das Leben gerettet(!) nachdem sie selbst an Schock und im Rauchgas ohnmächtig wurde. Und sie wurde sofort mit ihren Kindern in die Wohnung der Nachbarn aufgenommen - und um Platz zu schaffen hat der Sohn der Nachbarn Unterschlupf bei Freunden gesucht ... Das Beispiel zeigt, so gut wie Privatinitiative kann kein Sozialsystem funktionieren. Erst heute - Tage später beginnen die Aktivitäten der Fürsorge. Und wie eine mittellose junge, alleinerziehende Mutter mit einer solchen Situation fertig werden soll, das wird sich erst zeigen? Immerhin droht ihr auch ein Regress der Versicherung, weil sie keine Haushaltsversicherung hatte. Aber über unsere Gemeinschaft werden wir Mittel und Wege finden! Und was das Geld betrifft...? Viele angeblich "reiche" Leute haben viel mehr Schulden, als durch diesen Wohnungsbrand entstehen werden. Einer mittellosen Frau kann man ohnehin nichts wegnehmen (außer ihre Mietwohnung...?) - und schon bald werden vermutlich ohnehin alle (Geld-) Zähler auf (fast-) NULL gestellt und dann zählt ohnehin endlich wieder nur noch die eigene Tatkraft und die solidarische Gemeinschaft von "Menschen", die dann hoffentlich wieder respektvoll auf Augenhöhe miteinander verkehren werden. Ich vertraue auch in diesem Falle darauf, dass ich bei der notwendigen Hilfestellung auch in diesem Falle auf Tatkraft unsere Gesinnungsgemeinschaft vertrauen kann.

Das CROSSROADS Festivall für Dokumentarfilm und Diskurs
Vom 21. Mai bis 1. Juni im Forum Stadtpark in Graz

ist das nächste Großereignis, das wir dafür nutzen können, unsere Gesinnungsgemeinschaft weiter zu stärken und zu beleben. Bitte nehmt zahlreich teil, schließen wir neue Bekanntschaften mit solidarisch denkenden Menschen und bauen wir damit unser Netzwerk weiter aus.

Unser Netzwerk www.nahversorgungs.net

wird immer besser angenommen und ist inzwischen zum Selbstläufer, mit über 1000 Zugriffen pro Monat geworden. Ich habe daher die Häüfigkeit meiner Mail-Aussendungen stark reduziert und konzentriere mich voll auf die Bearbeitung und Selektierung Veröffentlichung der vielen (täglich mindestens 30 bis 50) Mails ...! Bei dieser Gelegenheit möchte ich wiederum darauf hinweisen, dass unser Netzwerk ALLEN ORGANISATIONEN als Informationsmedium zur Verfügung steht, soweit dies zur Thematik unserer Gesinnungsgemeinschaft passt. Am Zweckdienlichsten sind natürlich Links zu den Eigenen Webseiten der Organisationen.
Bitte schaut immer wieder nach unter Aktuelles und bitte befasst Euch auch mit dem Thema Pestizidfreie Landwirtschaft, speziell solltet Ihr euch den Link Vor Gericht ansehen - hier könnt Ihr einen ungefähren Überblick gewinnen, welchen Einfluss die Allmacht des Geldes und der Industrie auch auf ein "unabhängiges" Verwaltungsgericht ausübt. Übrigens - das Urteil über meinen Einspruch gegen diesen absurden Bescheid ist immer noch nicht da (sehr wohl aber die Rechnung meines Anwaltes, der nun von mir fast 5000 Euro haben möchte ...!)! Möglicherweise fürchtet man zu weitreichende Auswirkungen und man wartet möglicherweise auf ein Machtwort des Landwirtschaftsministers, der ja direkt von mir informiert wurde.

Genug für heute - ich wünsche Euch einen wunderschönen Frühling
Liebe Grüße an Alle
Alois


Gemeinnützige Nahversorgung - 21. April 2014

21. April 2014
Liebe Gesinnungsfreunde und liebe Mitgestalterinnen und Mitgestalter der Gemeinnützigen Nahversorgung!

Derzeit nimmt mich das Thema "Pestizidfreie Landwirtschaft" - siehe http://nahversorgungs.net/pestizidfrei/index.html - voll in Anspruch.
Ich kämpfe vor Gericht FÜR(!) die offizielle Erlaubnis reinen Kalk anstelle von hunderten "Mittelchen" der Pharmaindustrie einsetzen zu "dürfen". Ja - richtig gelesen...! Es wird versucht, ein generelles Kalkverbot (dass rein rechtlich gar nicht existiert!) durchzusetzen - offenbar weil dieser reine Kalk fast alle Pestizide überflüssig machen kann ...! Siehe http://www.umweltbund.de/pflanzenbau
Von jenen Organisationen die eigentlich die kleinen Biobauern VER-treten sollen, werden diese eher GE-treten - vor Gericht wird der Kaklkeinsatz als schweres Vergehen angeprangert und es wird stattdessen versucht, die Verpflichtung zum Einsatz teuer (und schädlicher) "Produkte" verpflichtend vorzuschreiben - siehe http://nahversorgungs.net/pestizidfrei/grundsatz_diskussion.html

Aber - gottlob - kämpfe ich nicht alleine. An der ersten (öffentlichen!) Verhandlung am 30. März haben über 20 Personen als Zuschauer teilgenommen und mächtig für moralische Unterstützung gesorgt. Aber jetzt versucht man offenbar dieses Verfahren, wieder beim Landesverwaltungsgericht in Graz, Salzamtsgasse 3 endlos in die Länge zu ziehen. Es wurden noch mehr Zeugen geladen, zwei Sachverständige wurden eingesetzt und die Verhandlung wurde auf vier Stnden anberaumt. Damit erhöht sich aber finanzielle Risiko so enorm, dass wir wahrscheinlich den Antrag auf Aufhebung dieses ungerechten Bescheides zurückziehen müssen - weil wir alleine das finanzielle Risiko nicht werden tragen können. Damit würde aber eine einmalige Gelegenheit verpasst werden, bei der nächsten Verhandlung, die schon am Freitag dem 25. April ab 9 Uhr stattfindet einen Durchbruch zugunsten der Pestizidfreien Landwirtschaft zu erzielen - der allen Biolandwirten Rechtssicherheit bringen würde. Derzeit versuche ich daher Unterstützer zu finden und auch die Medien zu mobilisieren. Für Unterstützung aller Art bin ich dankbar - aber es müsste schnell gehen (- eventuell telefonisch 0676 9645604.)

Mein zweites Thema ist die Gründung eines kleinen Familienunternehmens in Graz

Eine typische Modellösung ganz nach den Prinzipien der Gemeinnützigen Nahversorgung: 

Geplant ist die die Neueröffnung eines kleinen Marktstandes mit Bio-Obst und Gemüse und mit Smoothis aus frisch gepressten Obst- und Gemüsesäften und zusätzlich ein einfacher Imbiss. Dringend gesucht wird ein geeigneter Standplatz für einen kleinen Marktstand (- oder eventuell auch ein geeignetes Lokal das bei entsprechender Größe zusätzlich auch als Vereinslokal für eine Foodcoop genutzt werden könnte ...)
Hauptzweck dieses kleinen Familienunternehmens ist eine Familienzusammenführung und die Schaffung einer Möglichkeit zur Selbstversorgung einer jungen, fünfköpfigen Familie (Mutter, Sohn und Tochter mit zwei kleinen Kindern), die keine geeignete Erwerbsarbeit finden. Die Mutter will ein Kleingewerbe anmelden und alle gemeinsam wollen (abwechslungsweise) diesen Marktstand betreiben.
Möglicherweise bekommt die Familie einen leistbaren Platz im CITYPARK in Graz, eventuell auch in Kombination mit dem dort von mir initiierten Biobauernmarkt? Aber für alternative Vorschläge ist die Familie sehr dankbar.

Ich hoffe, Ihr hattet ein schönes und geruhsames Osterfest. Ich habe ganz besonders den so richtig gemütlichen Regen genossen - eine echte Wohltat für diesen noch jungen Frühling, der vielen von Euch mit seiner grünen Pracht sehr schnell auch einen verregneten Feiertag vergessen lassen wird.
Liebe Grüße an alle
Alois


3

3. April 2014

Liebe Gesinnungsfreunde und liebe Mitgestalterinnen und Mitgestalter der Gemeinnützigen Nahversorgung!


Heute möchte ich kurz von meinem Besuch, am Montag Abend in Burgau berichten:
Eine sehr aktive Gruppe von etwa 20 Personen ist dabei, die "Gemeinnützige Nahversorgung" auf ideale Weise im Raum Südburgenland in die Tat umzusetzen. In einer netten Runde wurden vielerlei spezifische Problemstellungen und deren Lösungsmöglichkeiten besprochen. Da ist mir so richtig bewusst geworden, wie vielschichtig und wie regional unterschiedlich die Voraussetzungen und die Interessen der Akteure sein können - aber

das gemeinsame Ziel ist auch hier eine – „Gemeinnützige Nahversorgung“.

Die Diskussion hat gezeigt, dass zur Realisierung der vielfältigen Vorgaben der Einsatz von Tauschsystemen (siehe: www.tauschkreis.at )sehr vorteilhaft sein kann. Das für Burgau ausgearbeitete Konzept ist unter http://nahversorgungs.net/gemeinschaften/burgau.html zu sehen. Dieses Konzept könnte aber auch für viele andere Initiativen von Interesse sein.

Ich denke, die Zeit ist reif für den Einstieg in die Tauschsysteme

Wenn viele Menschen über „Lohnarbeit nicht mehr genug Geld für ein angemessenes Leben verdienen können, dann kann heute schon sehr viel

„Gemeinnützige Nahversorgung“ auch über Tauschgeld

realisiert werden. Weitgehend ausgereifte Systeme stehen ja bereits zur Verfügung und die Weiterentwicklung schreitet zügig voran.

 

Wer kommt mit – für drei oder vier Tage ins Salzburgerland?

Wie schon angekündigt: Vom 13. bis 17. April 2014 wird das erste österreichische Forum für Ernährungssouveränität "Nyéléni Austria 2014" im Schloss Goldegg in Salzburg stattfinden. Das Forum wird etwa 300 Menschen versammeln, die sich für das Thema Ernährungssouveränität engagieren und stellt einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zu einer starken Bewegung für Ernährungssouveränität in Österreich dar.

Mehr darüber hier: http://nahversorgungs.net/ernaehrungssouveraenitaet.html

Ich habe uns angemeldet, wir könnten einen schönen Infostand betreiben - aber ganz alleine schaffe ich das nicht …! Ich bitte um rasche Rückmeldung damit wir das entsprechend organisieren können.

 

Ein widersinniges „Kalkverbot“ im Bio-Landbau

verhindert(!!!) pestizidfreie Bio-Lebensmittel!

Die letzten Tage habe ich sehr unerfreulich und unproduktiv damit verbracht, vor dem Steirischen Landesverwaltungsgericht für den Einsatz von Kalk anstelle von gesundheitsschädlichen Pestiziden zu kämpfen. Leider bisher ohne erkennbaren Erfolg.

Trotzdem gab es ein wunderbares Gemeinschaftserlebnis:

Etwa 20 Personen, allesamt aus unseren Kreisen haben de ganzen Montag Vormittag zumeist stehend (es gab nicht einmal genug Sessel ...!) als Zuschauer im Gerichtssaal verbracht, um mich und mein Bemühen um eine Pestizidfreie Landwirtschaft zu unterstützen.

Die Verhandlung wurde vertagt, es müssen offenbar erst Gerichtssachverständige gefunden werden, die meine Überzeugung widerlegen können, dass

das Besprühen von Obstbäumen mit reinem Kalkwasser

(also mit dem selben Kalkwasser, das ausdrücklich als „Lebensmittel-Zusatzstoff“ und groß angelegt auch zur Trinkwasseraufbereitung eingesetzt wird) nicht zum Verlust des Bio-Zertifikates führen kann. Die Problemlösung kommt aber nicht vom Gericht und auch nicht von den Bio-Organisationen, sondern von der – Hühnerhaltung ...!

Mehr darüber hier ... http://nahversorgungs.net/pestizidfrei/pestizidfreier_obstbau.html

 

Zum Thema Regionalentwicklung im Großraum Kirchbach

wurde bereits ein umfangreicher Fragebogen ausgearbeitet. Ich wurde gebeten, alle zum Mittun einzuladen, die an diesem Thema interessiert sind.

Voraussichtlich am Montag dem 21. April wird es eine Infoveranstaltung geben. (Gesonderte Bekanntmachung unter http://nahversorgungs.net/veranstaltungen.html ). Weitere aktuelle Infos findet Ihr unter http://nahversorgungs.net/gemeinschaften/regionalentwicklung_kirchbach.html

 

Ich grüße Euch herzlich und wünsche Euch allen eine schöne Zeit – möglichst ganz ohne Gericht

Einen ganz spezieller Gruß, verbunden mit einem herzlichen Dank sende ich all meinen Freunden im Talente-Tauschkreis Graz, die von sich aus diese Unterstützungsaktion beim Gericht organisiert haben.

 

Alois Kemmer


Gemeinnützige Nahversorgung - 23. Märzr 2014
23. März 2014
Liebe Gesinnungsfreunde und liebe Mitgestalterinnen und Mitgestalter der Gemeinnützigen Nahversorgung!

Ich denke, jede/jeder von uns erkennt nun schon recht deutlich den Trend zu mehr Regionalität und zu mehr Kooperation. Immer mehr Menschen sehnen sich nach mehr Selbstbestimmung und nach weniger Bevormundung "von oben". Unser Blick ist geschärft für Entwicklungen in unserem persönlichen Umfeld und immer öfter beobachten wir mit steigendem Interesse beispielgebende Gemeinschaftsaktivitäten. Das ist eine Folge der Gesinnungsänderung, die nicht nur bei uns selbst- sondern bei immer mehr Menschen - nicht nur in Österreich - zu wirken beginnt. "Interesse" ist aber bloß der erste Schritt, wer auch Lust zum "Mitmachen" verspürt, sollte nicht länger zögern - und "einsteigen" in ein neues kooperatives Wirtschftssystem. Mehr dazu hier:www.einsteiger.net
Regionalgeld und Vernetzung der Tauschkreise.
In diesem Bereich sind derzeit enorme Entwicklungen im Gange. Über www.tauschkreise.at findet man - egal wo man lebt - problemlos den Zugang und den Einstieg in einen kooperativen Wirtschaftsbereich der zweifellos in der Zukunft enorm an Bedeutung gewinnen wird.
Regional funktionierende Tauschsysteme werden wohl schon bald unverzichtbare Realitäten unseres Alltags sein.
Einkaufen per Internet ist ja schon längst eine Alltäglichkeit. Genauso gut möglich ist jetzt auch schon das Tauschen und die Nutzung von Regionalgeld per Internet aber auch mittels Stundengutscheinen, die bereits eifrig gedruckt werden und allgemein verfügbar sind - dazu wurden bereits untereinander vernetzte Systeme und auch eigene "Marktplätze" geschaffen. Wer "einsteigen" möchte, sollte natürlich selbst aktiv werden und sich im eigenen Umfeld mit gleichgesinnten Menschen zusammentun und ganz zwanglos damit beginnen regionale Gemeinschaften zu gründen.
Wir brauchen Tauschsysteme als "zweites Standbein", denn Faktum ist:
  • Es gibt nicht genug reguläre "Lohnarbeit" für alle (- von der man auch "leben" kann...!).
  • Immer mehr Menschen brauchen ein Zusatzeinkommen um ihren Lebensunterhalt finanzieren zu können.
  • Wer sich allein auf das derzeitige "Sozialsystem" verlässt, der geht einer eher ungewissen Zukunft entgegen.
"Einsteigen" - in eine kooperative Regionalentwicklung (nicht nur in Kirchbach).
Die Region Kirchbach in der Steiermark (- die "Geburtsstätte" der "Gemeinnützige Nahversorgung" und die Heimstätte der www.bio-oase.at -) startet jetzt eine Initiative zur Einbindung möglichst aller Betriebe und möglichst aller Bewohner der ganzen Region, in  eine kooperative Regionalentwicklung.
Diese von der Marktgemeinde Kirchbach getragene Initiative wird von der Universität-Graz in Form einer Lehrveranstaltung begleitet.
Ein in kürze verfügbarer Fragebogen schafft Möglichkeiten zur Bürgerbeteiligung, zusätzlich wird es diesbezügliche Vorträge Diskussionsrunden im Haus KB5 geben. Auch die Präsentationen der UNI-Graz werden im Haus KB5 stattfinden, die betreffenden Termine werden laufend auch unter http://nahversorgungs.net/veranstaltungen.html bekanntgegeben. Die Betriebe und die Bevölkerung der Region Kirchbach haben Gelegenheit diese Impulse zu einer kooperativen Regionalentwicklung aktiv zu nutzen - indem sie sich zahlreich an diesen Veranstaltungen beteiligen und auch selbst Initiativen ergreifen.
Für professionelle Begleitung ist gesorgt.
Michael Weiß, der Leiter des http://www.terra-institute.eu/graz-a/ steht der Regionalentwiklung Kirchbach ab sofort beratend zur Verfügung. Neben vielen anderen Möglichkeiten könnte beispielsweise dieses renomierte TERRA INSTITUT auch mit der dauerhaften Begleitung dieses neu gestarteten Regionalentwicklungsprojektes beauftragt werden - wenn der Wunsch aus der Bevölkerung mit entsprechendem Nachdruck erkennbar wird.

"Ernährungssouveränität" - eine Europaweite Initiative.
Die "Gemeinnützige Nahversorgung" beteiligt sich mit einem Infostand an der Tagung vom 13. bis 17. April 2014 im Schloss Goldegg, in Salzburg.
Mehr dazu hier ... http://www.ernährungssouveränität.at/wp-content/uploads/2013/10/Info_Paket_Nyeleni_Web.pdf
Wer hat Lust mitzukommen und mitzumachen? Bitte rasch melden!

Weitere Infos und die zahllosen Kontaktmöglichkeiten findet Ihr wie gewohnt laufend auf unserer Webseite www.nahversorgungs.net 
Bitte leitet diese Newsletters an Personen weiter, die an einer nachhaltigen Entwicklung unseres Zusammenlebens und an einer Gesinnungsänderung interessiert sein könnten.

Ich selbst bin des öfteren auch unterwegs in Sachen Vernetzung mit anderen Gemeinschafts-Initiativen. Es macht viel Freude, die neue Aufbruchstimmung hautnah mit zu erleben und darüber zu diskutieren, dass es jedenfalls zielführender sein kann, "Einsteiger" in ein neues kooperatives Wirtschaftssystem zu werden, als bloß den "Aussteiger" zu spielen.

Ich grüße Euch herzlich und wünsche Euch allen viel Kraft und Freude und wunderbare Frühlingsgefühle.
Alois Kemmer



Alfacounter