Dorfkonzepte

Das „NEUBAU"-Grundkonzept
Wenn man ein SELBSTVERSORGER-DORF in freier Natur, für etwa 10 Familien NEU ERRICHTEN will, dann braucht man dafür etwa 3 bis 5 Hektar Land, teilweise als „BAULAND" und zusätzlich Kooperation mit mindestens einem Biobauern, der zumindest drei Hektar fruchtbaren Boden bearbeiten kann.
Dazu kommen dann noch die Baukosten, wobei sich ein Einsparungspotential aus der GEMEINSCHAFTLICHEN Errichtung und NUTZUNG vieler Bereiche ergibt, die nicht jede Familie für sich selbst im eigenen Privatbereich errichten muss. Man kann davon ausgehen, dass so um das gleiche Geld viel hochwertigere Einrichtungen, wie Gärten, Lager und Verarbeitungsräume, Werkstätten, Büros und vieles mehr, aber auch Spiel- und Sporteinrichtungen, Bäder und andere Freizeiteinrichtungen geschaffen werden können.
Natürlich braucht jeder Mensch auch in solchen Dörfern seinen eigenen Privatbereich und alle persönlichen Freiheiten zur Entfaltung seines eigenen Lebensstils. Aber die reinen Privatbereiche können wesentlich kleiner und kostengünstiger gestaltet werden, wenn zusätzlich jederzeit großzügige Gemeinschaftseinrichtungen genutzt werden können.


Der allergrößte Vorteil einer solchen GEMEINNÜTZIGEN DORFGEMEINSCHAFT ist die Möglichkeit, alle Generationen in den GEMEINSCHAFTSBEREICHEN zusammen zu führen, sodass daraus im Idealfall eine funktionierende GROSSFAMILIE entsteht.
Wenn das gelingt, dann ist eine solche Dorferrichtung auch wirtschaftlich betrachtet die beste Investition die es geben kann:
Allein schon die Einsparung an „SOZIALKOSTEN" ist enorm, wenn Betreuungen, Schulungen und sogar Heilungen, aber auch Kultur und Unterhaltung „daheim" stattfinden können. Ganz zu schweigen vom GEWINN an LEBENSQUALITÄT und AUTONOMIE und von den Möglichkeiten der SELBSTVERSORGUNG mit LEBENSMITTELN, wenn man auch mit BIOBAUERN und mit Gewerbebetrieben kooperiert, wenn man DORFSTUNDEN als TAUSCHMITTEL einsetzt und wenn man sich mit anderen Dorfgemeinschaften vernetzt.
Und „DAHEIM LEBEN UND ARBEITEN" vermeidet unproduktive Wegzeiten und Wegkosten die viel besser für „DAS GUTE LEBEN" in der Dorfgemeinschaft eingesetzt werden können.
· Dorfgemeinschaften sollten nicht zu groß sein, sodass untereinander innige persönliche Bekanntschaften, Freundschaften und Vertrauensverhältnisse entstehen können.
· Jede einzelne Dorfgemeinschaft sollte vollkommen AUTONOM und eigenverantwortlich gegründet, betrieben und finanziert werden und kann eventuell auch über EIGENE DORFSTUNDEN verfügen, was über die Seriennummern realisierbar ist.
· Die Verbindung zu anderen Dorfgemeinschaften erfolgt über Vernetzung und über Tauschhandel mit Verwendung von DORFSTUNDEN und über SOLIDARISCHE ÖKONOMIE.

FINANZIERUNGSMODELLE
Die Finanzierung sollte am Besten mit PRIVATGELD erfolgen, damit auch Unabhängigkeit vom Geldsystem erreicht wird. Das bevorzugte Finanzierungsmodell für die Gemeinschaftseinrichtungen könnten WERTGESICHERTE „DORFANLEIHEN" sein. Wenn man bedenkt, wie labil das derzeitige Geldsystem aufgebaut ist, könnten solche „Dorfanleihen" auch zur „RETTUNG von PRIVATGELD" vor drohendem „Untergang" eingesetzt werden.



Konzept - „DORF in der STADT"
Größte Aussicht auf rasche Realisierbarkeit von (VIELEN!) funktionierenden Dorfgemeinschaften bestehen im Bereich schon bestehender Wohnsiedlungen - in größeren Städten genauso wie in Bezirken und Gemeinden am Stadtrand oder am Land:
Sobald man einen geeigneten „DORF-PLATZ" und auch Platz und Räumlichkeiten für das unverzichtbare „DORF-HAUS" und für weitere Gemeinschaftseinrichtungen des „Grundkonzeptes" gefunden hat, kann man gemeinsam mit Familien aus naheliegenden Wohnsiedlungen sofort daran gehen, eine neue kleine AUTONOME SELBSTVERSORGER-DORFGEMEINSCHAFT zu gründen.
Gerade jetzt in Zeiten des rasant zunehmenden „Umbruches" eröffnen sich laufend ungeahnte Möglichkeiten zur NUTZUNG schon BESTEHENDER Flächen und Bauwerke.
Aufgelassene Betriebsstätten, Gaststätten, Werkstätten, Schulen, Amtsgebäude, Gärtnereien, Kaufhäuser, Parkplätze und  vieles mehr können mit relativ geringem Aufwand UMFUNKTIONIERT werden.
Solche Möglichkeiten ausfindig zu machen ist
Aufgabe des Vereines GEMEINNÜTZIGE DORFGEMEINSCHAFTEN
Der Verein kann als „Rechtspersönlichkeit" auch bei Behörden auftreten, kann NUTZUNGSVERTRÄGE abschließen und auch Förderungen erwirken, kann Planungen erstellen und eigenständige Führungsgremien für jedes Dorf einsetzen.
Der Verein organisiert Vernetzungen mit Biobauern draußen am Land und schafft so viele Möglichkeiten zur aktiven Feizeitgestaltung über Mitarbeit auf Bauernhöfen und in Gewerbebetrieben und sucht Möglichkeiten zur Beteiligung an Heimgarten-Gemeinschaften und vieles mehr.
All das verbessert die Lebensqualität und die Gesundheit der Dorfbewohner durch Zugang zu gesunden LEBENSMITTELN, ermöglicht SELBSTVERSORGUNG auch mit wenig Geld und schafft VERSORGUNGSSICHERHEIT auch in Krisenzeiten.
Es entsteht ein EIEGENSTÄNDIGES SOZIALSYSTEM das es auch Arbeitslosen und Leuten mit geringen Renten oder sonstigen Unterstützungen ermöglicht, ihre persönlichen Fähigkeiten und „TALENTE" mit Hilfe der DORFSTUNDEN einzusetzen und so auch mit wenig Geld ein „GUTES LEBEN" zu führen.



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